myClubs – ein Wiener Startup auf Höhenflug

Das 2014 gegründete Startup myClubs ermöglicht es, mit einer einzigen flexiblen Mitgliedschaft über 450 Sportanbieter in Österreich und der Schweiz zu nutzen. Ganz egal, ob einem der Sinn nach Yoga, Crossfit, Klettern oder im Sommer dann nach Stand-Up Paddling steht – im myClubs Abo ist jeder Sport inkludiert. Seit Jänner 2017 bietet myClubs auch B2B Lösungen an.

myClubs Gründer und Geschäftsführer Tobias Homberger im Interview über Erfolg, Hürden im Startup- System und Zukunftspläne.

Wie ist die Idee zu myclubs entstanden?

myClubs ist aus dem Bedürfnis entstanden, mehr Abwechslung ins eigene Sportprogramm zu bringen und neue Workouts auszuprobieren. In meinem Freundeskreis habe ich oft erlebt, wie schwierig es ist, unterschiedliche Sportinteressen zu kombinieren. Wenn man eine Mitgliedschaft im Fitnessstudio hat, eine Zehnerkarte im Yogastudio und man auch mal zum Crossfit gehen oder mit Freunden Badminton spielen möchte, dann wird es schnell richtig teuer. Warum also nicht einfach die besten Angebote in einer flexiblen Mitgliedschaft bündeln und gleichzeitig den lokalen Sportanbietern zu neuen Kunden verhelfen?

Innerhalb von zwei Jahren ist myClubs bereits in Österreich und der Schweiz verfügbar, euer Team umfasst heute 18 Mitarbeiter – überrascht euch dieser rasche Erfolg?

Als Sport-Aggregator steht und fällt unser Angebot mit der Qualität unseres Sportnetzwerks und unserer digitalen Produkte. Das setzt natürlich eine gewisse Teamgröße voraus, um schnell ein attraktives Netzwerk aufzubauen und auch einen guten Kundenservice und laufendes Development zu ermöglichen. In ganz klein funktioniert unser Business-Model also nicht. Allerdings hatten wir auch nicht erwartet, dass wir so schnell wachsen würden. Wir sind in den letzten zwei Jahren schon zum vierten Mal in ein größeres Büro gezogen und unser Team in Zürich schraubt auch gerade neue Ikea-Tische zusammen. Diese Dynamik ist schon sehr spannend, bringt aber auch ganz neue Herausforderungen mit sich. Wir arbeiten in zwei Ländern und in vier Sprachen – da gehen sich Team Meetings in der Teeküche nicht mehr aus.

© myClubs

Eure Abos für Privatkunden lassen sich preislich in der oberen Mittelklasse ansiedeln, wieso sollte man sich dennoch für myClubs entscheiden?

myClubs ist ein Angebot für Kunden, die gerne verschiedene Interessen kombinieren und hochwertige lokale Sportangebote nutzen möchten. Hier bieten wir einen ganz klaren Preisvorteil gegenüber Einzeleintritten und Mehrfachabos. Natürlich sind wir teurer als McFit oder Fit-Inn – aber wir bedienen auch eine andere Zielgruppe. Unsere Kunden nutzen gerne hochwertige Kursangebote und probieren neue Workouts mit qualifizierten Trainern. Eine einzelne Yoga-Stunde kostet in Wien häufig 15 EUR oder mehr, ein Monat Crossfit schnell über 100 EUR. Mit einem myClubs Unlimited Abo für eine Flatrate von 79 EUR fährt man da deutlich besser. myClubs bietet zudem eine sehr hohe Flexibilität – sowohl zeitlich als auch räumlich mit 250 Standorten und über 4.000 Kursangeboten pro Woche. Indem wir das vorhandene Angebot in den Städten digital verfügbar machen, schaffen wir einen völlig neuen Zugang zum Sport.

Nach welchen Kriterien wählt ihr eure Partner im Sportbereich aus? Und welche Vorteile bietet ihr den Sportanbietern?

Wir arbeiten mit sogenannten „Verticals“, beziehungsweise Kernsportarten in unserem Portfolio. Wenn wir eine neue Stadt aufschalten, dann müssen auf jeden Fall mehrere hochwertige Anbieter für Fitness, Yoga und angesagte Kurse wie TRX, Crossfit und Spinning in unserem Angebot vorhanden sein. Anschließend erweitern wir das Portfolio um weitere Sportarten wie Tennis und Badminton, Kampfsport, Tanzen, Klettern und Sommerangebote wie Golf oder Wakeboarden. Um die Qualität der einzelnen Partner zu testen, schicken wir gerne einen „Mystery-Sportler“ zum Trainieren vorbei. Danach entwickeln wir unser Netzwerk entsprechend der Kundennachfrage und den aktuellen Trends laufend weiter. Grundsätzlich sehen wir unsere Aufgabe darin, das vielfältige Angebot in jeder Stadt sichtbar und über unsere Mitgliedschaften und die App einfach zugänglich zu machen. Davon profitieren natürlich auch unsere Sportpartner. Sie werden von uns aktiv beworben und können so neue Kundengruppen für sich erschließen.

Vor gut einem Jahr habt ihr bereits eine Finanzierungsrunde über eine Million Euro abgeschlossen, was hat euch dazu gebracht in eine weitere Runde zu steigen? Wofür habt ihr das erste Investment eingesetzt?

Wir haben im letzten Jahr vor allem in die technische Weiterentwicklung unseres Produktes investiert. Dazu gehören vor allem die myClubs Apps für iOS und Android, aber auch Erweiterungen in unserer Systeminfrastruktur, damit wir weitere Länder und Sprachen problemlos aufschalten können. Die Schweiz war als erstes Ziel unserer Expansion natürlich gleich eine Herausforderung aufgrund ihrer eigenen Währung und der verschiedenen Landessprachen. Dann haben wir natürlich auch in Marketing investiert, um herauszufinden, welche Kanäle für myClubs effektiv funktionieren und wo man einfach nur Geld verbrennt. Die Höhe des Fundings ist also immer relativ zur Phase des Startups zu sehen – vor einem Jahr kam uns die Million noch größer vor.

Mit eurem neuen B2B- Angebot habt ihr euch wie gesagt auch neue Investoren an Bord geholt, nach welchen Kriterien habt ihr euch die passenden Investoren gesucht?

Ganz am Anfang war es wichtig, mit Business Angels zusammenzuarbeiten, die ein ausgeprägtes Verständnis von unserer Branche haben oder sich ein großes Netzwerk aufgebaut haben, von dem wir profitieren könnten. Ab der ersten großen Finanzierungsrunde im Jänner 2016 ging es dann zunehmend darum, Investoren zu finden, die uns einen strategischen Mehrwert bringen und Brücken zu internationalen VC’s schlagen können. Gerade Hansi Hansmann sieht im digitalen Gesundheitsmarkt viel Potenzial und hat in seinem Portfolio u.a. mit mySugr, Mediclass, Kiweno und Juno bereits einige Startups in diesem Segment. Wir tauschen uns auch unter den Foundern regelmäßig persönlich aus – das ist gerade für komplexe B2B-Angebote sehr hilfreich.

Wo seht ihr noch Hürden im System, um Startups bei der Gründung zu unterstützen?

Im Bereich der Anschlussfinanzierung gibt es in Österreich noch viel Luft nach oben – aber das hört ihr sicher nicht zum ersten Mal. Außerdem sind die hohen Lohnnebenkosten in Österreich für Startups wirklich problematisch. Es gibt zwar schon Bemühungen im Rahmen des neuen Startup Pakets eine Entlastung zu erreichen, aber nach anfänglicher Begeisterung haben wir festgestellt, dass wir aufgrund früherer Förderungen nicht davon profitieren können. Das geht auch vielen anderen Foundern so. Auf der anderen Seite finde ich es echt spannend, wie sich die Startup-Szene in Wien im letzten Jahr entwickelt hat. Mit dem Pioneers Festival haben wir ja schon einen großen Startup-Event in der Stadt und durch weXelerate und Talent Garden kommen jetzt zwei weitere große Hubs nach Wien. Das wird die Dynamik in der Szene sicher noch erhöhen.

Vor welchen Problemen seid ihr in der Anfangsphase gestanden?

Wir sind anfangs vor einem klassischem „Henne-Ei“ Problem gestanden. Damit das myClubs Angebot für Kunden attraktiv ist, braucht es natürlich gute Sportanbieter. Die Sportanbieter wollen jedoch eine funktionierende Plattform und am besten schon bestehende Kunden sehen – und die Investoren am liebsten gleich Beides. Zu Beginn von myClubs war also viel Überzeugungsarbeit notwendig, um die ersten 30 Partner von unserer Produktvision zu überzeugen. Danach haben wir mit Hilfe einer AWS Förderung den Prototypen gebaut, die ersten Investoren an Bord geholt und anschließend das Produkt gelauncht und laufend verbessert. Jetzt liegen unsere Herausforderungen in der Skalierung der Plattform und im internationalen Roll-Out – es wird also nicht einfacher, nur die Themen ändern sich. „Embrace the Struggle“ steht auf unserem Blackboard im Office – das wird da wohl auch noch eine Weile stehen.

Wie sehen die weiteren Zukunftspläne für myClubs aus?

Wir haben in den letzten Monaten unsere digitale Plattform stark erweitert, um neue Regionen und App-Features aufschalten zu können. Eines unserer neuen Projekte sind AI-gestützte Workout-Vorschläge, mit denen unsere Kunden – basierend auf dem eigenen individuellen Sportverhalten – passende neue Workouts entdecken können. Gleichzeitig haben wir für Unternehmen komplett neue Sportlösungen entwickelt, um das myClubs Netzwerk für Corporate Fitness Programme nutzbar zu machen. Am Anfang haben wir versucht, einfach unsere B2C-Produkte für Unternehmen zu bündeln. Mittlerweile wissen wir aus vielen Gesprächen mit HR-Entscheidern, dass eine erfolgreiche User Activation, Team Building und Employer Branding ein ganz neues Produkt erfordern. Mit SAP und Raiffeisen International haben wir schon die ersten Referenzkunden – jetzt bauen wir in Wien und Zürich unsere Sales Teams aus.

Welche Tipps würdest du neuen Startups mitgeben, die du gerne selbst bekommen hättest?

Grundsätzlich ist es sicher kein Fehler, dem Prinzip der „Lean Start-ups“ nachzugehen. Das heißt konkret: So schlank und schnell wie möglich starten. Wichtig ist hier auch, dass man die Grundidee hinter dem Produkt schon verkauft, bevor man viel Zeit und Geld in die Entwicklung steckt. Dadurch mindert man auch das Risiko, ein Produkt am Kunden vorbei zu bauen. Dann haben wir wirklich bei jeder Gelegenheit gepitcht und unser Produkt von Investoren und Brancheninsidern „challengen“ lassen. Mit der Zeit bekommt man dann ein gutes Gefühl dafür, welche Produktaspekte einen echten Mehrwert schaffen und worauf man verzichten kann und muss. Wenn es dann um die ersten Investments geht, hat uns der Austausch mit erfahrenen Foundern sehr geholfen. Am Anfang hat man einfach wenig Ahnung von dieser Materie und die Mehrheit der Business Angels in Wien investiert auch zum ersten Mal. Mit etwas Unterstützung kann man die gröbsten Fehler jedenfalls vermeiden. Also einfach fragen, fragen, fragen.

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Wien Energie testet Blockchain-Technologie

BTL, Wien Energie und EY testen ab Februar in Wien die neue Peer-to-peer-Technologie für Transaktionen in der Energiewirtschaft

Wien Energie beteiligt sich gemeinsam mit anderen internationalen Energieunternehmen an einem von BTL GROUP LTD, einem kanadischen Blockchain-Startup, durchgeführten Blockchain Pilotprojekt. BTL wird auf Basis ihrer bestehenden Interbit Handelsplattform ein Pilotprojekt für den Gashandel durchführen. Das Beratungsunternehmen EY unterstützt BTL hinsichtlich Evaluierung und Prüfung der erstellten Lösung. Ziel des dreimonatigen Projektes ist, die Blockchain-Technologie für den Energiehandel zu erproben.

Der Blockchain-Technologie werden für die Zukunft des Energiemarktes große Potenziale eingeräumt. Sie gilt als einer der nächsten großen Trends der Energiewirtschaft. Mit dieser Technik und den damit verbundenen Netzwerkmöglichkeiten kann die Entwicklung dezentraler Energieliefersysteme gefördert werden. Noch steckt die Technologie in einem sehr frühen Versuchsstadium, da insbesondere in der Energiewirtschaft auch hohe regulatorische Vorgaben eingehalten werden müssen.

„Mit dem jetzt gestarteten Pilotprojekt können wir mit unseren Partnern Know-how im Blockchain-Bereich aufbauen und die neue Technologie auf ihre Chancen und Vorteile abtesten. Ebenso wollen wir analysieren, wie daraus neue Geschäftsmodelle entstehen können“, sagt Peter Gönitzer, Geschäftsführer bei Wien Energie. „Durch unterschiedliche Versuchsanordnungen mit der Technologie sollen neue Erkenntnisse zum Einsatz von Blockchain im Energiegeschäft gewonnen bzw. mögliche Prozessoptimierungen und Kosteneinsparungen ausgelotet werden.“ „Die Blockchain-Technologie ist ein weiterer Digitalisierungstrend, der auf die Energiewirtschaft zukommt. Als Österreichs größter Energiedienstleister wollen wir die Chancen dieser Technologie aktiv für unsere Kunden und uns nutzen“, ergänzt Michael Strebl, Vorsitzender der Wien Energie-Geschäftsführung.

„Das ist eine großartige Chance für die Energiewirtschaft und BTL ist begeistert, den Wandel in diesem Bereich durch unsere Interbit-Plattform voranzutreiben”, sagte Guy Halford-Thompson, Geschäftsführer und Mitbegründer von BTL. „Durch die Nutzung der Blockchain-Technologie werden die Energie-unternehmen in der Lage sein, die Kosten mehrerer Geschäftsbereiche erheblich zu senken. Die Beteiligung von Wien Energie an diesem Pilotprojekt wird für alle Beteiligten sehr wertvoll sein.”

Andreas Freitag, Manager bei EY Österreich: „Die Energieindustrie sollte sich aktiv mit der Blockchain-Technologie beschäftigen. Die Auswirkungen auf bestehende Prozesse und Märkte könnte enorm sein. Jetzt ist ein guter Zeitpunkt, die Technologie zu erproben und das eigene Unternehmen auf die kommenden Veränderungen einzustellen. Das Projekt hilft der Energiewirtschaft das künftige Potential der Technologie noch besser einzuschätzen und hebt das Verständnis, wie das Blockchain-Protokoll die Energiewelt beeinflussen wird.“

Im Rahmen des von Februar bis Mai 2017 laufenden Pilotprojekts testet Wien Energie die Tauglichkeit der neuen Blockchain-Technologie für eine Tradingplattform im internationalen Gashandel.

Potenzialanalyse für die Blockchain-Technologie

Bei Blockchain-Lösungen für die Energiewirtschaft wird beispielsweise die dezentrale Erzeugung in Kleinanlagen (etwa Photovoltaik-Anlagen) mit einem Transaktionssystem kombiniert, das autonom, ohne zentrale Instanz agiert. Durch die Speicherung und Verschlüsselung von Transaktionsdaten auf den Computern der Teilnehmer ermöglicht Blockchain eine sichere Person-zu-Person-Abwicklung von vertrauensbasierten Geschäften. Damit stellt sie einen radikalen Gegenentwurf zur bestehenden Systemarchitektur dar, mit deren Hilfe die Energiewirtschaft auf die Herausforderungen der Dezentralisierung und Digitalisierung der Energieversorgung reagieren kann. Bei einem breiten Roll-Out ergeben sich damit für Energieunternehmen vollkommen neue Marktchancen für Dienstleistungen und Anwendungen. Diese gehen vom Energiehandel, der E-Mobilität bis zum Strom-Sharing oder dem Internet-of-things. So könnte eine Blockchain-Anwendung im Bereich E-Mobilität die Zurverfügungstellung privater Ladestationen an andere User ermöglichen. User könnten über die Blockchain und Smart Contracts (automatisierte Verträge) vollkommen automatisiert an privaten und öffentlichen Ladestationen laden und bezahlen. Die Verrechnung und Dokumentation würde in real-time erfolgen.

Waytation holt Investment von Hansi Hansmann und startup300

Das Wiener Startup Waytation, das „Google Analytics für Messen und Kongresse“, hat sich mit der ersten Finanzierungsrunde einen siebenstelligen Betrag geholt. Mit Johann „Hansi“ Hansmann und startup300 sind zwei der bekanntesten Investoren des Landes eingestiegen. Mit dem Investment werden Florian Bräuer und Cemsit Yelgin, die Gründer von Waytation, den Messe- und Kongressmarkt in das digitale Zeitalter führen.

„Wir messen Messen“ fasst Florian Bräuer die Geschäftsidee des 2015 gegründeten Unternehmens in drei Worten zusammen. Mit „smarten“ Namenschildern und eigens entwickelter Sensoren erfasst Waytation Besucherströme und Verhaltensmuster nahtlos und kann die komplette „Customer Journey“ eines Besuchers auf Messen und Events visualisieren. Die Erfolgsanalysen sind anonymisiert, jedoch kategorisiert, wodurch punktgenau gezeigt wird, welche Zielgruppen sich für welche Vortragsthemen und Messestände interessieren. „Bisher gab es solche Kennzahlen und Fakten nicht. Veranstalter können erstmals das Erlebnis der Besucher verstehen, Trends aufgreifen und den Erfolg ihrer Investitionen messen“, erklärt Cemsit Yelgin.

Entwickeln, was der Kunde braucht

Obwohl die Veranstaltungsbranche neu für die beiden Gründer war, erzielten sie bereits im ersten Geschäftsjahr einen sechsstelligen Umsatz. Parallel dazu bauten sie ein beachtliches Technologie-Portfolio auf.

„Wir haben zuerst verkauft und erst danach zu entwickeln begonnen – ganz nach dem Lean Startup Principle“, erinnert sich das Gründerduo. Waytation traf den Bedarf des Marktes perfekt: ein Skype-Call genügte, um Grégoire Pavillon von dem Konzept zu überzeugen und damit EASL, einen der größten medizinischen Dachverbände Europas und Veranstalter des Internationalen Leberkongresses, als Kunden zu gewinnen. Als Unterstützer der ersten Stunde kam EASL bei der aktuellen Finanzierungsrunde nun auch als strategischer Investor an Bord.

Waytation hat von Beginn an auf Geschwindigkeit gesetzt und beschäftigt mittlerweile ein Team von 20 Personen, wickelt Aufträge mit über 20.000 Besuchern ab und verarbeitet pro Event etwa 900 Millionen Datensätze. Im März steht der bisher größte Einsatz beim Radiologiekongress ECR an. Ab April beginnt mit Amsterdam und Helsinki die Expansion in die Eventmetropolen Europas.

Die Crème de la Crème der Szene

Die Waytation-Vision ist groß – und so auch die erste Finanzierungsrunde. Der „Best European Early Stage Investor“ Hansi Hansmann investierte ebenso wie die startup300 AG, das größtes Business Angel Netzwerk des Landes. Mit an Bord sind auch bekannte Business Angels wie Johannes Siller sowie der erste Waytation-Kunde EASL. Branchengrößen wie Christian Mutschlechner vom Vienna Convention Bureau oder Konrad Friedrich von ESR unterstützen Waytation tatkräftig. In Wien wird mit den starken Partnern Austria Center Vienna und Reed Exhibitions Messe Wien sogar bereits an einer Fixinstallation der Sensoren gearbeitet.

„In unserem ersten Jahr konnten wir das Interesse der größten Player der Branche wecken. Dass wir nun im zweiten Jahr auch noch die bedeutsamsten Investoren überzeugt haben, macht uns mehr als stolz“, erklären die Jungunternehmer. „Waytation löst eindeutig ein Problem und das auf sehr effiziente und elegante Weise. Die beiden Founder Florian und Cemsit haben einen klaren Zug zum Tor und haben mich schnell überzeugt. Wir werden von Waytation noch viel Gutes hören“, sagt Business Angel Hansi Hansmann.