thesocialbet sammelt 300.000 Euro Investment ein

Das Wiener Startup thesocialbet freut sich über ein Investment von mehr als 300.000 Euro. An Bord sind ab sofort das BusinessAngel-Netzwerk startup300 sowie einige Business Angels. Unterstützt wurde thesocialbet bei der Investorensuche auch durch die Crowdinvesting Plattform primeCROWD.

Auf thesocialbet kann jeder kostenlos innerhalb von nur zwei Minuten ein eigenes Tippspiel erstellen und anschließend mit Freunden und Kollegen tippen. Pro Runde kann individuelldas Punktesystem bestimmt, eine Teamwertung angelegt oder ein Quotensytem, welches sich nach der Community richtet, aktiviert werden. Mit thesocialbet kann auf das Ergebnis jeder Veranstaltung getippt werden – sei es der Song Contest, die Olympischen Spiele oder die Fußball Europameisterschaft.

Neben privaten Tippspielen bietet thesocialbet auch individuelle White-Label Lösungen für Unternehmen. Tippspiele werden so perfekt auf die jeweilige Website des Unternehmens integriert. Im Vorfeld der Fußball EM 2016 wurden Projekte mit Media markt, SPORTNET, Drei, win2day, Kleine Zeitung und Santander erfolgreich umgesetzt.

Apropos Fußball EM

Die passt natürlich perfekt in die Wachstumsstrategie des Startups. „Keine Frage, die Teilnahme des ÖFB-Teams an der Endrunde hilft uns sehr. Die Tipplust der Österreicher ist jetzt schon sehr hoch; in den nächsten Wochen werden unsere Server heißlaufen“, sagt Paul Polterauer, einer der beiden thesocialbet-Gründer. Aber auch nach der EM wird die Arbeit nicht weniger: „Wir möchten das klassische Tippspiel in Zukunft völlig neu interpretieren und unseren Benutzern mit spannenden Elementen aus dem Bereich Fantasy-Sports eine neue Erfahrung bieten“, so Co-Founder Philip Peinsold.

thesocialbet hat aber nicht nur durch die Fußball EM Rückenwind, sondern auch durch seine Investoren. Insgesamt konnte das Wiener Startup bereits ein Investment von über EUR 300.000 einsammeln. Die Investitionsrunde wird von startup300 sowie Gerald und Roland Tauchner angeführt. Dazu kommen Rainer Reich, Gerald Hollaus sowie Johannes Siller. Untertsützt bei der Investorensuche wurde das Startup duch primeCROWD. CEO Markus Kainz (primeCROWD): „Wir freuen uns thesocialbet bei diesem wichtigen Schritt begleiten zu dürfen.

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Wiener Startup predictR in Kooperation mit Erste Group

Auf der Bühne des Pioneers Festival kündigen predictR und die Erste Group eine Zusammenarbeit an, um neue Wege im digitalen Banking zu gehen.

PredictR, spezialisiert auf das Online-Banking, wandelt durch eine algorithmische Analyse historische Transaktionsdaten in eine Kontostandsvorhersage um. Die zugrundeliegenden Algorithmen, die höhere Mathematik mit fortgeschrittener Mustererkennung kombinieren, liefern die Einzigartigkeit dieser Softwarelösung – in Kombination mit einer einfachen auf den Zukunftsgraphen fokussierten Benutzeroberfläche.

Als Sieger eines im Vorjahr von der Erste Group organisierten Hackathons hat sich das Team in rasanter Weise in der Bankenwelt etabliert. Heute verwirklichen in der jungen Firma hervorragende Statistiker, Banker und Software-Entwickler Ideen für neue Services. Bereits in wenigen Monaten können diese in “George”, dem Online-Banking der Erste Group, bereitstehen.

predictR-Mitgründer Jakob Etzel freut sich auf die Kooperation: “Wir starten mit einer Bank mit knapp 16 Millionen Kunden in 7 Ländern, das macht schon ein bisschen Stolz. predictR ist zu 100% darauf fokussiert, Online-Banking für den Kunden angenehmer und effizienter zu gestalten. Eine moderne Bank muss auch im Internet klare Unterscheidungsmerkmale haben.”

Für die Erste Group ist eine Kooperation einem Fintech-Startup ein Novum und eine willkommene Ergänzung ihrer Innovationsstrategie. „Junge Talente die mit einem völlig neuen Blickwinkel auf digitales Bankgeschäft schauen – das ist es was wir brauchen“, so Peter Bosek, Chief Retail Officer in der Erste Group.

Wien Energie testet Blockchain-Technologie

BTL, Wien Energie und EY testen ab Februar in Wien die neue Peer-to-peer-Technologie für Transaktionen in der Energiewirtschaft

Wien Energie beteiligt sich gemeinsam mit anderen internationalen Energieunternehmen an einem von BTL GROUP LTD, einem kanadischen Blockchain-Startup, durchgeführten Blockchain Pilotprojekt. BTL wird auf Basis ihrer bestehenden Interbit Handelsplattform ein Pilotprojekt für den Gashandel durchführen. Das Beratungsunternehmen EY unterstützt BTL hinsichtlich Evaluierung und Prüfung der erstellten Lösung. Ziel des dreimonatigen Projektes ist, die Blockchain-Technologie für den Energiehandel zu erproben.

Der Blockchain-Technologie werden für die Zukunft des Energiemarktes große Potenziale eingeräumt. Sie gilt als einer der nächsten großen Trends der Energiewirtschaft. Mit dieser Technik und den damit verbundenen Netzwerkmöglichkeiten kann die Entwicklung dezentraler Energieliefersysteme gefördert werden. Noch steckt die Technologie in einem sehr frühen Versuchsstadium, da insbesondere in der Energiewirtschaft auch hohe regulatorische Vorgaben eingehalten werden müssen.

„Mit dem jetzt gestarteten Pilotprojekt können wir mit unseren Partnern Know-how im Blockchain-Bereich aufbauen und die neue Technologie auf ihre Chancen und Vorteile abtesten. Ebenso wollen wir analysieren, wie daraus neue Geschäftsmodelle entstehen können“, sagt Peter Gönitzer, Geschäftsführer bei Wien Energie. „Durch unterschiedliche Versuchsanordnungen mit der Technologie sollen neue Erkenntnisse zum Einsatz von Blockchain im Energiegeschäft gewonnen bzw. mögliche Prozessoptimierungen und Kosteneinsparungen ausgelotet werden.“ „Die Blockchain-Technologie ist ein weiterer Digitalisierungstrend, der auf die Energiewirtschaft zukommt. Als Österreichs größter Energiedienstleister wollen wir die Chancen dieser Technologie aktiv für unsere Kunden und uns nutzen“, ergänzt Michael Strebl, Vorsitzender der Wien Energie-Geschäftsführung.

„Das ist eine großartige Chance für die Energiewirtschaft und BTL ist begeistert, den Wandel in diesem Bereich durch unsere Interbit-Plattform voranzutreiben”, sagte Guy Halford-Thompson, Geschäftsführer und Mitbegründer von BTL. „Durch die Nutzung der Blockchain-Technologie werden die Energie-unternehmen in der Lage sein, die Kosten mehrerer Geschäftsbereiche erheblich zu senken. Die Beteiligung von Wien Energie an diesem Pilotprojekt wird für alle Beteiligten sehr wertvoll sein.”

Andreas Freitag, Manager bei EY Österreich: „Die Energieindustrie sollte sich aktiv mit der Blockchain-Technologie beschäftigen. Die Auswirkungen auf bestehende Prozesse und Märkte könnte enorm sein. Jetzt ist ein guter Zeitpunkt, die Technologie zu erproben und das eigene Unternehmen auf die kommenden Veränderungen einzustellen. Das Projekt hilft der Energiewirtschaft das künftige Potential der Technologie noch besser einzuschätzen und hebt das Verständnis, wie das Blockchain-Protokoll die Energiewelt beeinflussen wird.“

Im Rahmen des von Februar bis Mai 2017 laufenden Pilotprojekts testet Wien Energie die Tauglichkeit der neuen Blockchain-Technologie für eine Tradingplattform im internationalen Gashandel.

Potenzialanalyse für die Blockchain-Technologie

Bei Blockchain-Lösungen für die Energiewirtschaft wird beispielsweise die dezentrale Erzeugung in Kleinanlagen (etwa Photovoltaik-Anlagen) mit einem Transaktionssystem kombiniert, das autonom, ohne zentrale Instanz agiert. Durch die Speicherung und Verschlüsselung von Transaktionsdaten auf den Computern der Teilnehmer ermöglicht Blockchain eine sichere Person-zu-Person-Abwicklung von vertrauensbasierten Geschäften. Damit stellt sie einen radikalen Gegenentwurf zur bestehenden Systemarchitektur dar, mit deren Hilfe die Energiewirtschaft auf die Herausforderungen der Dezentralisierung und Digitalisierung der Energieversorgung reagieren kann. Bei einem breiten Roll-Out ergeben sich damit für Energieunternehmen vollkommen neue Marktchancen für Dienstleistungen und Anwendungen. Diese gehen vom Energiehandel, der E-Mobilität bis zum Strom-Sharing oder dem Internet-of-things. So könnte eine Blockchain-Anwendung im Bereich E-Mobilität die Zurverfügungstellung privater Ladestationen an andere User ermöglichen. User könnten über die Blockchain und Smart Contracts (automatisierte Verträge) vollkommen automatisiert an privaten und öffentlichen Ladestationen laden und bezahlen. Die Verrechnung und Dokumentation würde in real-time erfolgen.